Market & Reference Data: Referenzen

Hintergrund   [PDF-Version]

Die PRIIPs Verordnung und MiFID II sind sich ergänzende regulatorische Anforderungen zur Transparenzpflicht der Banken.

Die Verordnung über Basisinformationsblätter für verpackte Anlageprodukte für Kleinanleger und Versicherungsanlageprodukte (PRIIPs) behandelt erhöhte Transparenzpflichten auf der Ebene der Finanzprodukte, sogenannter „packaged retail and insurance-based investment products“ und ist ab dem 31.12.2016 in allen EU-Staaten anzuwenden. Gegenstand der PRIIPs-Verordnung ist ein EU-weiter Standard der Produktinformationsblätter („Key Information Documents“ – KID) für Kleinanleger mit verbindlichen Vorschriften zu Form und Inhalt. Zugrundeliegende Finanztitel sind verpackte Anlageprodukte und Versicherungsanlageprodukte, d.h. insbesondere Derivate, strukturierte Finanzprodukte, Versicherungsprodukte mit Anlagecharakter und von Zweckgesellschaften herausgegeben Instrumente.

Ziel ist die Stärkung des Anlegerschutzes und Wiederherstellung des in der Finanzkrise verlorenen Kundenvertrauens in die Finanzmärkte durch:

  • umfassende vorvertragliche Information des Verbrauchers hinsichtlich Risiken, Ertragsaussichten und Kosten des Finanzprodukts, sowie seine Rechte und Pflichten als Käufer
  • bessere Vergleichbarkeit verschiedener Produkte innerhalb einer Anlageklasse, als auch von Produkten aus verschiedenen Anlageklassen
  • Reduktion von Fehlkäufen und den damit verbundenen Risiken

Die Richtlinie zur Änderung der Märkte für Finanzinstrumente („amending directive 2014/65/EU on markets in financial instruments“), allgemein MiFID II genannt, fordert mehr Transparenz auf der Ebene der Finanzmärkte und des Wertpapierhandels durch strengere Anforderungen an die Portfolioverwaltung, der Anlageberatung und Maßnahmen zur Vermeidung potentieller Interessenkonflikte. Ziel ist es, bis voraussichtlich Anfang 2018 gleiche Wettbewerbsbedingungen auf den Finanzmärkten zu schaffen und damit das Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum zu fördern, indem Effizienz, Widerstandsfähigkeit und Integrität der Finanzmärkte durch folgende Maßnahmen verbessert werden sollen:

  • Vorschriften für Vorhandels- und Nachhandelstransparenz
  • Schaffung sogenannter Organised Trading Facilities für den Handel mit Derivaten und Schuldverschreibungen sowie Einführung einer Handelspflicht für Aktien und Derivate an regulierten Handelsplätzen zur Erfüllung der G20-Verpflichtungen der EU
  • Vereinfachung des Zugangs zu Kapital für KMU
  • Stärkerer Schutz von Anlegern durch Vorschriften zur Produktüberwachung und zu Anreizen bei Beratungen
  • Anforderungen an Handelsplätze und Firmen, die Hochfrequenzhandel betreiben
  • Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den zuständigen Behörden

Damit ergänzen die in MiFID II vorgesehenen Maßnahmen zum Anlegerschutz die PRIIPs-Anforderungen vor allem in den Bereichen Offenlegung von Kosten, beim Vertrieb sowie der Product Governance.

Für den Bereich Markt- und Referenzdaten bedeuten diese Ansätze vor allem eine stärkere Konzentration auf handelsspezifische Produktdaten. Dabei ist eine bankweit zentrale Identifizierung und Klassifizierung vor allem von OTC-Produkten nicht trivial. Die größte Herausforderung jedoch scheint bisher in der zeitlichen Behandlung von Produktdaten zu liegen. Zur Erfüllung der Anforderungen an Vorhandels- und Nachhandelstransparenz, die teilweise Veröffentlichungen in "Echtzeit" erfordern, ist ein Umdenken notwendig. Die bisher als "statisch" betrachteten Referenzdaten müssen nicht nur zeitnah aktualisiert und aus unterschiedlichsten internen und externen Quellen zusammengeführt werden, sondern auch mit maximalen Verzögerungen von 1-15 Minuten an Abnehmersysteme verteilt werden.

Projektauftrag

Ziel des Projekts war es, für die PRIIPs-Anforderungen eine Datenbank zur Ablage aller erforderlichen Produktdaten zu implementieren. Dazu mussten teilweise sehr unterschiedliche Produkte aus verschiedenen Systemen in ein einheitliches Datenmodell gebracht und darauf abgebildet werden.

Weiterhin war die Erweiterung der Datenbank und des Datenmodells für nach MiFID II-klassifizierte Produkte geplant.

Zusätzlich lag ein Schwerpunkt auf dem Bus-ähnlichen Charakter des zu liefernden Systems, das theoretisch realtime-Updates für die KIDs verarbeiten können, als auch die pre-trade und post-trade Verfügbarkeitsanforderungen der entsprechenden Attribute erfüllen sollte.

Aufgabe Nagler & Company

Zur Umsetzung der Anforderungen hat Nagler & Company in einer Machbarkeitsstudie gezeigt, dass der Einsatz eines Referenzdatensystems mit starken Konsolidierungsmöglichkeiten bei Erweiterung und Ausbau seiner Online-Schnittstellen möglich ist. Dazu wurde ein Proof-of-Concept auf Basis der Produktsuite AC Plus von Asset Control durchgeführt. Nach Auswahl des Systems war Nagler & Company für die Projektinitiierung, die Architektur und das Solution Design sowie die Implementierung verantwortlich. Zusätzlich konnte Nagler & Company bei der Anforderungsanalyse und dem Design des Datenmodells unterstützen, um den komplexen Zusammenhängen zwischen Fachanforderungen und technischer Umsetzung Rechnung zu tragen.

Vorgehensweise

Zur Umsetzung der vielfältigen fachlichen Anforderungen, die vor allem durch die aufsichtsrechtliche Unsicherheit im MiFID-Bereich bei Projektbeginn noch nicht vollständig spezifiziert werden konnten, wurde ein agiler Projektansatz gewählt. Rapid Prototyping mit kurzen Test- und Reviewzyklen ermöglichte es dabei, die Entwicklung der notwendigen Erweiterungen und die Integration in eine komplexe Systemumgebung sicherzustellen.

Nach Möglichkeit wurde Standardfunktionalität von AC Plus genutzt, um die Aufwände für Wartung und Betrieb zu minimieren. Individuell entwickelte Komponenten kamen dort zum Einsatz, wo fachliche Anforderungen performante und flexible Lösungen erforderten, die nicht durch die Grundfunktionalität abgedeckt waren. So wurde zum Beispiel die AC Interface Engine anstatt mit File-Batches mittels eines neartime Subscription-Mechanismus auf Änderungen der Quellsysteme angebunden. AC Connect wurde als Distributions-Komponente in die zentrale Bus-Architektur der Bank eingebunden. Außerdem wurden zusätzliche Komponenten wie ein Tibco-Adapter entwickelt. Dazu war Nagler & Company in enger Abstimmung mit dem Hersteller, um bei Problemen schnell gemeinsame Lösungen zu finden und notwendige Anpassungen der Standardfunktionalität abzustimmen.

Bei der Business-Analyse war es besonders wichtig, das Datenmodell und das Berechtigungskonzept von Beginn an eindeutig, vollständig und erweiterbar anzulegen. Um die ständige Kommunikation zwischen Fachabteilung und IT zur Abstimmung der Anforderungen und des Designs zu gewährleisten, kam der Teamzusammensetzung besondere Bedeutung zu. Unter der Führung eines erfahrenen Solution Architekten mit ausgezeichneten Systemkenntnissen wurden gezielt geschulte IT-Berater für spezielle Aufgaben hinzugezogen, die teilweise auch die Business Analysten unterstützen konnten. Als Best Practice kann dazu nicht ausreichend betont werden, wie wichtig ein diszipliniertes Requirements Engineering für eine korrekte Modellierung ist. Werden zu früh Lösungen skizziert, die die Fachanforderungen nur noch implizit enthalten, werden beim Solution Design vermeindliche Shortcuts gewählt, die später unabweichlich zu Workarounds und Mehraufwand führen. Nur wenn die einzelnen Anforderungen klar und deutlich als Use Cases oder User Stories formuliert und als fachliche Requirements aufgeschrieben werden, können alle Optionen für die Umsetzung berücksichtigt und die passendste Variante ausgewählt werden.

Lösung

Die folgende Architektur konnte aufgrund der extensiven Erfahrung von Nagler & Company in Design und Implementierung von Markt- und Referenzdatensystemen sowie der langjährigen Partnerschaft mit Asset Control auf der Basis von AC Plus umgesetzt werden. Der implementierte Validation Service überwacht dabei eingehende TIBCO-Messages vom Eingang bis zur Konsolidierung.

siehe Grafik

Dabei ergaben sich sowohl aufgrund spezifischer Kundenbedürfnisse als auch durch die aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen einige grundlegende Herausforderungen an die Produktdatenbank:

  • Die Anforderung zur Integration vielfältiger Datenquellen für statische Daten wurde bereits durch das Konsolidierungsframework von AC Plus und dessen Konfigurierungsmöglichkeiten abgedeckt. Das war unter anderem ein starker Treiber zur Auswahl des Systems.
  • Die Lösung sollte mandantenfähig sein, damit die zentrale Lösung von allen Länderniederlassungen und Tochtergesellschaften genutzt werden kann. Dabei soll jeder Mandant neben den allgemein zugänglichen Produktmerkmalen nur seine eigenen institutsspezifischen Attribute einsehen und pflegen dürfen.
  • Das Datenmodell sollte die von der ESMA definierten Produktgruppen abbilden und für MiFID II auch OTC-Produkte eindeutig bestimmen. Mittels fachlicher Kriterien mussten Regeln für eindeutige Primärschlüssel definiert werden, mittels denen bei Geschäftsabschluss die entsprechenden Instrumente automatisch angelegt werden können. Dazu musste eine technische Lösung in AC Plus geschaffen werden, um beliebig lange Schlüssel abbilden zu können.
  • Zur Umsetzung der neartime Reporting-anforderungen zu PRIIPs und MiFID II mussten die AC Interface Engine sowie AC Connect auf online Subscription-Mechanismen umgestellt werden.
  • Verkauft ein Finanzinstitut Produkte eines anderen Emittenten (3rd-Party-Vendoring), müssen auch entsprechende aktuelle KIDs bereit gestellt werden. Hier stellen insbesondere die zeitnahe Bereitstellung der Daten sowie der Nachweis der Änderungshistorie noch anhaltende Herausforderungen dar.

Kundennutzen

Durch das umfassende Datenmodell, die flexible und erweiterbare Architektur sowie die Schnittstelle zum zentralen Datenbus lässt sich die Möglichkeit schaffen, die Produktdatenbank nicht nur zur Abbildung der MiFID- und PRIIPs-Anforderungen einzusetzen, sondern als gruppenweite strategische Zielplattform zur Speicherung von Referenzdaten zu verwenden.

Projektauftrag

Aufbau und Erweiterung einer auf Asset Control basierenden Markt- und Referenzdatenbank als Basis für IPV- und Value at Risk-Berechnungen sowie deren Integration in die bestehende System- und Softwareumgebung.

Aufgabe Nagler & Company

Im Rahmen der Entwicklung einer Vielzahl von Komponenten zur Anbindung von Datenquellen und -abnehmern begleitete Nagler & Company wesentlich sämtliche Entwicklungsphasen, von der Spezifikation über Implementierung und Tests bis zum go-live und Überführung in den Betrieb. Zu den Herausforderungen gehörten hierbei die Konsolidierung von Eingangsdaten aus internen und externen Quellen, die Optimierung von Workflows und Prozessabläufen innerhalb des Asset Control-Systems, Analyse und Reporting von Audit Trail-Informationen sowie der Datenaustausch mit Drittsystemen wie Front Office, Scenario Engine oder R. Außerdem war die Durchführung von Schulungen für interne Mitarbeiter Teil des Leistungspakets von Nagler & Company.

Vorgehensweise

Sämtliche Anforderungen wurden in enger Abstimmung mit den internen Fachbereichen und der verantwortlichen IT-Abteilung spezifiziert und in kurzen Entwicklungszyklen zeitnah umgesetzt. Nach Möglichkeit wurden hierfür Standardschnittstellen genutzt, um die Aufwände für Wartung und Betrieb zu minimieren. Individuell entwickelte Komponenten kamen dort zum Einsatz, wo fachliche Anforderungen schnelle und flexible Lösungen erforderten, die nicht durch die Grundfunktionalität abgedeckt waren. So wurden beispielsweise für einzelne Drittsysteme wie Calypso API-Module entwickelt, die eine direkte Anbindung nach Asset Control ermöglichten. Mit diesen konnte eine direkte Abfragefunktionalität aus dem Front Office-System heraus realisiert werden, die nun mit minimalem Overhead und ohne die Verzögerungen einer batchbasierten Belieferung funktioniert.

Enger Kontakt mit allen Abteilungen während der Entwicklungszeit und gezielte Trainings ermöglichten eine verkürzte Einarbeitungszeit und einen nahtlosen Übergang von neuen Komponenten in die Produktivumgebung.

Lösung

Die Entwicklung der Komponenten wurde, sofern deren Anforderungen nicht im Rahmen der Asset Control Standardfunktionalität abgedeckt werden konnten, primär in Java und Perl durchgeführt. Ergänzt duch Shellscripte sowie die Asset Control eigene Scriptsprache Formula Engine konnte eine vollständige Integration in die bestehende Systemlandschaft sichergestellt werden. Die Vereinheitlichung der Test- und Releaseprozesse wurde mit Hilfe von Maven realisiert. Hier war es wichtig, bestehende Synergien bereits vorhandener Systeme zu nutzen um potentielle Mehraufwände zu vermeiden.

Kundennutzen

Mit Hilfe eines ganzheitlichen Ansatzes, der auf fachlicher und technischer Expertise aufbaut, konnten optimale Lösungen für den Aufbau der Marktdateninfrastruktur gefunden und umgesetzt werden. Die Implementierung gewährleistet Performance und Stabilität bei niedrigem Wartungsaufwand.

Projektauftrag

Die Marktdateninfrastruktur der Bank sollte sowohl aus Kostengründen, als auch um Ressourcen einzusparen, verschlankt werden. Die Idee war, die real-time Datenversorgung aus Bloomberg BPipe-on-Demand (BPOD) und Reuters Selectfeed durch die neue Datenversorgung managed BPipe von Bloomberg abzulösen. Für die eingesetzte Marktdatenbank Asset Control wurde bis dato von beiden Herstellern keine Standardschnittstelle angeboten. Nagler & Company wurde damit beauftragt, diesen Adapter zu entwickeln und zu implementieren sowie in diesem Rahmen Anpassungen der Prozesse und Datenströme vorzunehmen. Für das Front-Office System Summit wurde Standardsoftware der Firma Mysis eingesetzt.

siehe Grafik

Aufgabe Nagler & Company

Design, Implementierung, Testing und Betrieb

Vorgehensweise

Das Vorgehensmodell Business Driven Technology setzt bei den Methoden an. Ausgehend von den fachlichen Bedürfnissen erfolgt das technische Design der Prozesse und Funktionalitäten. Durch die Verbindung von Fachkompetenz und technischem Know-how konnte das Projektteam die Brücke schlagen zwischen den Fachanforderungen, den Rahmenbedingungen der Infrastruktur sowie den technischen Besonderheiten der Systeme Asset Control und Managed BPipe.

Lösung

Die durchgehend in Java realisierte Schnittstelle baut über die Java API von Bloomberg eine Verbindung zu managed BPipe auf. Diese Verbindung bleibt während der gesamten Betriebszeit der Marktdatenbank bestehen und abonniert zweimal täglich neu die real-time Daten für das gesamte Instrumentenuniversum der Bank. Um die Ausfallsicherheit zu maximieren, laufen zwei Instanzen der Schnittstelle simultan und ermöglichen ein seamless Failover im Fehlerfall. Zusätzlich werden alle Daten 24 Stunden zwischengespeichert, um bei Verbindungsproblemen zu Asset Control keine Ticks zu verlieren.

Kundennutzen

Durch die Implementierung der neuen Schnittstelle konnte die Marktdatenversorgung optimiert werden. Die Konzentration auf einen Hauptprovider brachte neben erheblichen finanziellen Einsparungen auch eine deutliche Verringerung des operationalen Risikos aufgrund der Vereinheitlichung der eingesetzten Technologie, der Verringerung der Komplexität sowie der Verbesserung der Stabilität und Wartbarkeit mit sich.

Die gemeinsame Präsentation mit der Deutschen Pfandbriefbank auf der Asset Control User Conference 2013 in London finden Sie hier >>>

Projektauftrag

Aufbau, Betrieb und Weiterentwicklung einer zentralen Markt- und Referenzdatenbank basierend auf Asset Control für eine Vielzahl von Datenlieferanten und Downstreamsystemen.

Aufgabe Nagler & Company

Für mehr als zehn Jahre war Nagler & Company für die gesamten Maintenancetätigkeiten der Marktdatenbank verantwortlich, die folgende Aufgabenstellung beinhaltete:

  • Konzeptionierung, Design, Betrieb und Weiterentwicklung einer zentralen Marktdatenbank für Preis- und Referenzdaten im Handelsumfeld basierend auf AC plus mit Schnittstellen zu verschiedensten Datendistributoren, Satelliten- und Abnehmersystemen
  • Bereitstellung von real-time tick-Daten, abgeleiteten Marktdaten (Risikofaktoren, Korrelationen, impliziten Volatilitäten etc.) sowie Indexzusammensetzungen
  • Integration des low-latency systems KDB+ system mit Asset Control
  • Entwicklung von eigenen Komponenten zur Verwaltung von Corporate Actions, Berechnung von Korrelationen Mapping von Instrumenten-IDs oder Analyse von Index Komponenten


Vorgehensweise

Full Service aus einer Hand

Lösung

Die Grafik zeigt die integrierte Gesamtarchitektur basierend auf der Marktdatenbank Asset Control, die durch eigenentwickelte Satellitensysteme ergänzt wird.

siehe Grafik

Kundennutzen

Durch die komplette Übernahme des gesamten Supports sowie der Weiterentwicklung des Systems konnte Nagler & Company die Sicherstellung der Service- und Datenqualität über lange Jahre gewährleisten. Die Lösung aus einer Hand ermöglichte eine Abdeckung der gesamten Wertschöpfungskette im Marktdatenbereich, von der fachlichen Konzeption und dem technischen Design über die Umsetzung bis hin zur täglichen Datenlieferung und Support im Fehlerfall. Dabei stand der Kundennutzen stets im Vordergrund durch schnelle Reaktionszeiten, hohe Verfügbarkeit und kurze Implementierungszyklen.

Projektauftrag

Neuentwicklung eines Markdatensystems auf Basis von MS SQL Server für die Marktrisikokontrolle zur Ablöse der bisherigen Eigenentwicklung. Integration des neuen Marktdatensystems in die gleichzeitig neu geschaffene Infrastruktur zur Marktrisikomessung für Aktien und Aktienderivate.

Aufgabe Nagler & Company

Nagler & Company begleitete fachlich und technisch die Implementierungsphase sowie unterschiedliche Erweiterungen nach Systemeinführung:

  • Spezifikation des Datenmodells
  • Spezifikation und teilweise Implementierung der Schnittstellen (SQL, .NET, COM)
  • Spezifikation und teilweise Implementierung der Geschäftsprozesse innerhalb des Datenbanksystems
  • Spezifikation und teilweise Implementierung von Satellitenprogrammen, z.B. zur Anbindung von Marktdatenquellen und Marktdatenableitung
  • Schulung interner Mitarbeiter


Vorgehensweise

Durch die Eigenentwicklung des Systems wurde eine individuelle Lösung maßgeschneidert und angepasst, die sowohl die fachlichen Bedürfnisse des Kunden voll erfüllt als auch technisch solide ist bei voller Flexibilität hinsichtlich zukünftiger Erweiterungen und Anpassungen.

Lösung

  • Marktdatenhaltung in relationaler Datenbank (MS SQL Server)
  • Lese- und Schreibprozesse über stored procedures gekapselt
  • Windows-Service mit Schnittstellen für .NET und COM
  • Anbindung externer Datenbanken durch SQL Server Service Broker
  • Automatisierte Verarbeitung der Daten aus Schnittstellendatenbanken


Kundennutzen

Durch die Auswahl der passenden Technologie konnte die Ablösung der alten Marktdateninfrastruktur für Aktien und Aktienderivate mit erhöhter Stabilität und Datensicherheit erfolgen. Die Verbindung aus Fachkompetenz und technischem Know-How des Projektteams ermöglichte eine optimale, direkte Umsetzung der Fachanforderungen ohne Reibungsverluste

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