Regulatory Reporting: Referenzen

Seit vielen Jahren begleiten wir erfolgreich Banken bei der Umsetzung von fachlichen Anforderungen im Meldewesen.

Projektauftrag

Eine Landesbank muss eine zusätzliche BAIS-Instanz zur Meldungserstellung auf Gruppenebene (mit IFRS-Zahlen) implementieren.

Aufgabe Nagler & Company

Neben der Teilprojektleitung kümmert sich Nagler & Company insbesondere um bilanzrechtliche Fragen bei der Datenanlieferung, die Meldungserstellung der Töchter der Bank und die Korrektheit der GroMiKV-Meldungen. Weiterhin werden Änderungen an verschiedenen Vorverarbeitungsprogrammen bei den entsprechenden Stellen der Bank beauftragt.

Vorgehensweise

Im Rahmen des Projekts werden zuerst die betroffenen Meldungen ermittelt. Da sich hauptsächlich Beträge in bereits bestehenden Meldungen ändern, bietet es sich an, die Software-Architektur nur geringfügig zu ändern.
Die derzeitige BAIS-Instanz zur Erstellung von HGB-Meldungen wird geklont in eine neue Instanz zur Erstellung von IFRS-Meldungen (SolvV, GroMiKV) für die Gruppe.

Das Vorsystem zur Meldewesen-Vorverarbeitung wird nicht geklont. Stattdessen erfolgen zu den relevanten Meldestichtagen zwei Verarbeitungen, eine mit HGB- und eine mit IFRS-Daten.
Daher müssen die Datenanlieferungen zur Meldewesen-Vorverarbeitung aus den entsprechenden Vorsystemen und Systemen der Töchter (insbesondere im Handelsbereich) angepasst werden. Das Meldewesen-Verarbeitungssysytem wird um einen „Schalter“ ergänzt, sodass getrennte Lauf-Stränge für HGB-Daten und IFRS-Daten in der Software abgebildet werden können. Insbesondere muss das Exposure at Default neu ermittelt werden.
Mit diesen Daten und einem gesondert – entsprechend IFRS-Regelungen – ermittelten Eigenkapital können in der neuen IFRS-Instanz von BAIS die korrekten Gruppenmeldungen erzeugt werden.

Kundennutzen

Der Kunde ist in der Lage, Meldungen entsprechend der neuen gesetzlichen Regelung (Verordnung über die Ermittlung der Eigenmittelausstattung von Institutsgruppen und Finanzholding-Gruppen bei Verwendung von Konzernabschlüssen und Zwischenabschlüssen auf Konzernebene) auch aus IFRS-Daten zu erstellen.

Projektauftrag

Um den aus Basel II Säule 3 resultierenden Offenlegungs-Anforderungen nachzukommen, wurde von einer Landesbank im Rahmen eines Basel II-Projektes ein Teilprojekt zur Offenlegung aufgesetzt. Ziel war die Erstellung eines Probeoffenlegungsberichts nach einer ersten Phase der Fachkonzeption sowie die Erstellung und Veröffentlichung des ersten offiziellen Offenlegungsberichts. Schließlich erfolgte eine Übergabe der Prozesse an die Bank.
Im Rahmen der Einführung von Basel III werden die Anforderungen und Vorgehensweisen für den Offenlegungsbericht überarbeitet.

Aufgabe Nagler & Company

Nagler & Company beschrieb das grundsätzliche Vorgehen zur Erstellung eines Offenlegungsberichts und die Anforderungen an die Liefersysteme, damit die entsprechenden Datenanforderungen der SolvV erfüllt werden konnten.

Vorgehensweise

Das Vorgehensmodell basiert auf einer iterativen Verfeinerung. In einem Grobprozess wurde der Ablauf zur Erstellung des Offenlegungsberichts beim Auftraggeber auf sehr stark aggregierter Ebene beschrieben. Es handelte sich somit um ein Drehbuch, welches die wesentlichen Schritte im Zeitablauf darstellte.
Darauf basierend wurde ein Detailprozess für jeden einzelnen Offenlegungsbericht erstellt. Für jede quantitative Offenlegungstabelle wurde eine sehr detaillierte Anleitung zur Befüllung erstellt.
Da der Bericht durch die Veröffentlichung auf der Homepage des Auftraggebers der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, wurde der Abstimmung qualitativer und quantitativer Informationen ein sehr hoher Stellenwert beigemessen. Qualitative Textpassagen wurden oft direkt aus dem Risikobericht übernommen und waren somit implizit gegenüber dem Risikobericht abgestimmt. Für die quantitativen Tabellen wurden die Eigenmittel und die Risikoaktiva gegenüber der Säule I der Basel II-Meldung abgestimmt. Daten bezüglich der Risikovorsorge wurden gegenüber dem Geschäftsbericht abgestimmt. Neben der oben genannten Abstimmung der qualitativen und quantitativen Berichtsbestandteile bestand außerdem die Notwendigkeit die Textpassagen gegenüber den Tabellen abzustimmen. Es wurden somit in einem weiteren Abstimmschritt Widersprüche und Duplikationen entfernt sowie Verweise zwischen den beiden Teilen ergänzt.
Schließlich wurde ein Changeprozess definiert, dabei wurden die einzelnen Schritte des Changeprozesses mit den jeweiligen Verantwortlichkeiten auf einer Zeitschiene dargestellt.
Zur Finalisierung des Offenlegungsberichtes wurden die quantitativen Offenlegungstabellen und die qualitativen Textteile in einem Template zusammengefasst.
Die gesetzlichen und bankinternen Anforderungen an die Archivierung von Daten wurden in einem gesonderten Archivierungskonzept für die Offenlegung erläutert.

Lösung

Der Offenlegungsbericht wurde entsprechend der oben beschriebenen Vorgehensweise probeweise erstellt. Die Vorgehensweise wurde dem Kunden erläutert; seitdem erstellt der Kunde erfolgreich Offenlegungsberichte und stellt diese auf seiner Homepage für Jedermann bereit.

Kundennutzen

Effiziente Erstellung der Offenlegungsberichte.

Projektauftrag

Dr. Nagler & Company wurde Anfang 2012 mit der Unterstützung eines Projektes zur Einführung der Meldewesensoftware BAIS bei einer deutschen Großbank beauftragt. In diesem Zusammenhang verstärkten vier Berater schwerpunktmäßig in den Themenbereichen SolvV Marktrisikopositionen und Eigenmittel, GroMiKV, Parametrisierung BAIS sowie in den Querschnittsthemen Meldungserstellungs-Prozesse und Integration der Töchterdaten das Projekt.

Aufgabe Nagler & Company

Zur Durchführung der einzelnen Arbeitspakete bedurfte es einerseits einer engen Abstimmung mit dem Hersteller BSM, um die Software an die besonderen Anforderungen und das Geschäftsuniversum der Bank anzupassen, andererseits war die Zielsetzung, die einzelnen Meldungen genauso wie mit der bislang eingesetzten Anwendung zu erstellen bzw. im Rahmen der Softwareeinführung Prozess-Optimierungen durchzuführen.

Insbesondere durch den Verkauf einer Teilorganisation des Kreditinstitutes sowie die Aufspaltung einer bestehenden Meldeeinheit war eine Neukonzeption der entsprechenden Meldungen notwendig.

Kundennutzen

Wichtigste Zielsetzung war der Einsatz der Meldewesensoftware zur vollen Zufriedenheit des Kunden. Dementsprechend wurden die konkreten Anforderungen des Kunden zielgerichtet und planmäßig umgesetzt, sodass die Erstellung der einzelnen Meldungen mit geringem manuellen Anpassungsbedarf durchgeführt werden konnte.

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